Real Estate, neu gedacht – EHRET+CIE startet als Sozietät für Projektentwicklung

Autor
Tina Hunstein-Glasl
Datum
16. September 2026
Michael Ehret, Gründer von EHRET+CIE developers
Michael Ehret, Gründer von EHRET+CIE developers

Frische Impulse für die Immobilienwelt: Mit EHRET+CIE gründet Michael Ehret eine neue Gesellschaft für die Entwicklung und Repositionierung komplexer Immobilienprojekte. Das Unternehmen richtet sich an Eigentümer, Investoren und Family Offices. Fokus ist zunächst München und die Metropolregion. Je nach Aufgabe übernimmt EHRET+CIE eine beratende, kuratierende, steuernde oder unternehmerische Rolle – von der ersten Analyse und Nutzungsidee über die wirtschaftliche Strukturierung bis zur Realisierung und zum Übergang in den Betrieb.

Viele Immobilienprojekte stehen heute vor einer grundlegenden Neubewertung. Veränderte Finanzierungsbedingungen, eine differenziertere Nachfrage und neue Anforderungen an Nutzung und Flexibilität stellen bisherige Entwicklungsmodelle infrage. Oft reicht es nicht, einzelne Stellschrauben anzupassen. Gefragt ist ein neuer Blick auf das gesamte Projekt: auf seine Potenziale, seine Nutzung, seine wirtschaftliche Struktur, die beteiligten Akteure und den langfristigen Betrieb. Auf diese Anforderungen antwortet EHRET+CIE mit einem integrierten Entwicklungsansatz:

Drei Felder, ein Kreislauf

Das Angebot von EHRET+CIE umfasst drei Felder, die eng ineinandergreifen: Beratungsleistungen, Projektentwicklung und strategische Forschung.

Die Beratung richtet sich an Eigentümer, Investoren und Projektpartner, die selbst entwickeln, bei entscheidenden Weichenstellungen aber einen unternehmerisch erfahrenen Partner benötigen. Dazu gehören Standort- und Potenzialanalysen, die Entwicklung tragfähiger Nutzungskonzepte, die wirtschaftliche und finanzielle Strukturierung, die Projektorganisation sowie die Einbindung von Kommunen, Nachbarschaften und weiteren Stakeholdern. Die Beratung bleibt dabei nicht auf Empfehlungen beschränkt. EHRET+CIE begleitet die Umsetzung und übernimmt Mitverantwortung für die Tragfähigkeit des Projekts.

In der Projektentwicklung reicht die Verantwortung von der Machbarkeitsprüfung bis zum laufenden Betrieb. Nutzung, Wirtschaftlichkeit, Planung und Realisierung werden dabei nicht als getrennte Aufgaben verstanden. Sie beeinflussen sich gegenseitig und müssen von Beginn an zusammengedacht werden.

Die strategische Forschung ergänzt diese beiden Felder. Im Austausch mit Wissenschaft, Politik und Praxis untersucht EHRET+CIE neue Planungs-, Nutzungs- und Entwicklungsmodelle. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen in Beratung und Projektentwicklung ein. Erfahrungen aus der Umsetzung werden wiederum für die weitere Forschung nutzbar. So entsteht ein Kreislauf zwischen Denken und Machen.

Vom Potenzial zum umsetzbaren Projekt

EHRET+CIE setzt insbesondere dort an, wo eine Entwicklung nicht wie geplant vorankommt: wenn Projekte ins Stocken geraten, bestehende Nutzungskonzepte unter veränderten Bedingungen nicht mehr tragen oder sich die Potenziale eines Grundstücks oder Bestands noch nicht in ein umsetzbares Vorhaben übersetzen lassen. In solchen Situationen betrachtet das Unternehmen die Grundlagen der Entwicklung neu – von der Nutzung über die wirtschaftliche Struktur bis zur Projektorganisation.

EHRET+CIE versteht sich dabei als Möglichmacher. Der Begriff „Enablement“ beschreibt die zentrale Aufgabe: eine tragfähige Nutzung finden, eine belastbare Struktur schaffen und die Beteiligten zusammenbringen. Ziel ist es, Orte mutig zu kuratieren und dadurch den Wert zu heben, der in einem Grundstück, einem Bestand oder einem Quartier bereits angelegt ist, und daraus ein investitions- und umsetzungsfähiges Projekt zu entwickeln.

Ausgangspunkt ist die Begabung des Ortes. Aus ihr entsteht eine Nutzungshypothese, die früh mit den relevanten Beteiligten geprüft und in Loops weiterentwickelt wird. Maßstab bleibt Human Proof: Ein Projekt muss sich für die Menschen bewähren, die darin leben, arbeiten oder investieren, und zugleich langfristig wirtschaftlich tragen.

Ein Projekt ist erst gelungen, wenn es einer Stadt auch nach Jahrzehnten noch zugutekommt. Daran will sich EHRET+CIE messen lassen: an Quartieren, die im Alltag funktionieren, an Investitionen mit langfristiger Substanz und an Orten, die mehr sind als die Summe ihrer Flächen.